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 Am 28.10.2001 wurde der IDAV gegründet. Gründungsmitglieder und Vorstand waren Sylvie Nantcha, Anja Bech und Cosima Schade. 

2002 fanden Kultur- und Länderabende statt sowie die "Interkulturelle Deutsch-Afrikanische Woche" statt. 
2003 trat Sylvie Nantcha aus dem Vorstand aus und zog sich aus der Vereinsarbeit zurück. Steffi Lämmermann wurde zur Vorsitzenden gewählt.

2004-2006

Das Vereinsjahr 2004 hat dazu beigetragen, dass der IDAV Verbindungen zu anderen afrikanischen Vereinen knüpfen konnte: Senegal-Verein, Ghana Union, Gambia-Verein. Initiiert durch das Interkulturelle Büro der Stadt Freiburg trefffen wir uns mehrmals mit den anderen Vereinen, um über mögliche gemeinsame Projekte zu diskutieren. Im Dezember 2004 findet das 1. gemeinsam organisierte Deutsch-Afrikanische Weihnachtsfest statt. Mit dem Ziel, in der Öffentlichkeit ein differenziertes Afrika-Bild zu vermitteln und den gängigen Klischées entgegenzuwirken, veranstalten wir u. a. kulturspezifische Länderabende, Feste mit anderen afrikanischen Vereinen sind auf den verschiedensten Veranstaltungen mit unserem Info-Stand vertreten. Idav widmet sich in den letzten beiden Jahren verstärkt dem Informationsaustausch und der Vernetzung der Vereine und der städtischen, universitären und sonstigen am interkulturellen Austausch Interessierten. Zu den Mitgliedertreffen werden Künstler und Vorstände, bzw. Mitarbeiter anderer in Freiburg tätigen Migrantenvereine und Institutionen, die Hilfestellung bei der Integration anbieten, eingeladen. Daraus ergibt sich auch eine Zusammenarbeit mit dem Büro für Migration und Integration, das ein Projekt der Landesstiftung Baden-Württemberg zur Gewinniung von ehenamtlichen Integrationsbegleitern durchführt. Das Afaf-Kolloquium, das der IDAV weiterhin aktiv u.a. durch Werbung und Hilfe bei der Gewinnung von ReferentInnen unterstützt, findet weitehin regelmäßig statt. Stefanie Lämmermann und Cosima Schade, scheiden 2005 aus dem Vorstand aus. Als neue Vorstände werden im Mai 2005 Angelika Widrig, Diplompädagogin aus Freiburg, Gabriele Gießler, Beamtin aus Freiburg und Peter Elangwe, Student aus Kamerun einstimmig gewählt.

Der neue Vorstand möchte- in Übereinstimmung mit der Satzung- dazu beitragen dass in Zukunft auch in Freiburg lebende Menschen afrikanischer Herkunft im Migrantenbeirat vertreten sind (gesellschaftliche Partizipation). Zudem sollen auch Verbindungen zu anderen afrikanischen Vereinen zunächst in Freiburg, ferner auch in der Regio und deutschlandweit aufgebaut werden. Unser Internet-Auftritt wird von Lars Steinfelder eingerichtet. (www.idav-freiburg.de) 2006 ist besonders die Arbeitsgruppe "Studententreff" aktiv mit monatlichen Stammtischabenden, zu dem deutsche und afrikanische StudentInnen kommen.

IDAV wird gelegentlich von DoktorandInnen und StudentInnen angeschrieben, um entweder InterviewpartnerInnen zu vermitteln oder Kontakte zu Afrikanern über die Vereine herzustellen. Auch die Universität Freiburg und das Studentenwerk nutzt das Netzwerk, sowie die Stadt Freiburg über sein Büro für Migration und Integration und der Migrantenbeirat. Bedarf seitens der in Freiburg lebenden AfrikanerInnen besteht an Beratung in verschiedenen Bereichen: binationale (deutsch-afrikanische) Ehen und Patrtnerschaften, Kinder aus solchen Beziehungen (welcher Kindergarten, welche Schule, wer hilft weiter bei Problemen, etc., Schwierigkeiten mit dem Arbeitsamt, Ausländerbehörde, etc., Hilfe bei der Korrespondenz mit Ämtern, bei Bewerbungen, etc. Was sich nicht telefonisch erledigen oder bei einem Treffen regeln lässt, wird an entsprechende Hilfsstrukturen , bzw. Beratungsstellen weitergeleitet.

2007

2007 gab es einige Veränderungen. Durch den Wegzug von Steffi Lämmermann, Astrid Meyer und Kiflemariam Gebrewold, entstand eine schmerzliche Lücke unter den Aktiven. Die Vorhaben wurden reduziert. IDAV war weniger öffentlich präsent. Dafür wuchs die Bedeutung als Forum für Austausch. Es fanden mindestens einmal im Monat Treffen statt, bei denen es immer wieder um das Thema "Afrika-Rat in Freiburg" ging. Im Juli schließlich formierte sich eine Gruppe, die sich intensiv dieser Idee widmete. Am 26. August war es dann soweit: Das 1.Treffen zur Gründung eines Afrika-Rates fand statt. Einzelne IDAV- Mitglieder waren ebenfalls in die Vorbereitung der Podiumsdiskussion des AK Integration der SPD Freiburg involviert die am 26.Oktober im Palladium stattfand. und stellten sich auch auf dem Podium den Fragen des Moderators und des Publikums (Philip Bona und Samuel Wilsi).

2008

Das Jahr 2008 ging für IDAV mit veränderten Voraussetzungen und Neuorientierung einher. IDAV hatte bisher in Freiburg die Funktion der Vernetzungsstelle für afrikanische Vereine, fungierte als Ansprechpartner der Stadt Freiburg und war besonders aktiv als Forum für Austausch zwischen AfrikanernInnen verschiedener Herkunft untereinander und mit Deutschen, was sich vor allem bei regelmäßigen Treffen und unserem alljährlichen deutsch-afrikanischen Fest mainifestierte. In den letzten Jahren bildeten sich immer mehr nationale afrikanische Vereine neu, mit der Konsequenz, dass weniger Mitglieder im IDAV aktiv waren. Einen wichtigen Beitrag zum Freiburger Netzwerk der afrikanischen Vereine hat IDAV mit der konkreten Unterstützung zur Gründung des Afrika-Rates geleistet. Dieser versteht sich als politisches Organ, einem "Sprachrohr" für die Anliegen afrikanischer Bürger, das von afrikanischen MitbürgerInnen im Vorstand geleitet wird. Mit der Übernahme von Aufgaben, die vormals von IDAV erledigt wurden, verschiebt sich nun der Schwerpunkt des IDAV. 2008 ist IDAV im kulturellen und Bildungs-Bereich aktiv.

Im Februar beginnen wir mit der Foto-Ausstellung "Afrikanische Portraits", die in der Beschäftigung mit dem Thema "Schönheitsideale" zustande kam sowie einer Diskussion zum Film "Mit 25 geht's bergab" im Friedrichsbau. Beides als Rahmenprogramm zum Filmfestival "Übermorgen" - eine Kooperation mit 'Die Gesellschafter/Aktion Mensch' und dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Freiburg. Die Fotoserie -da sie dem Vorstand und den Nutzern des Treffpunkt gefällt- ziert bis Ende 2009 die Wand im Foyer des Treffpunkt. Vielen Dank an dieser Stelle besonders an Christelle Teguem, Samuel Wilsi, Mona Hanafi und Cosima Schade! Ein großer Erfolg für Samuel Wilsi aus Togo, seine neu geründete Theatertruppe "Silhouette" und für den IDAV als Projektträger war das Theaterstück "Das ewige Lied", das uns bis Mitte des Jahres beschäftigt. Peter Elangwe verantwortet maßgeblich als DJ die gelungene Afro-Lounge nach der Aufführung am 31.6. Eine jeweils mit viel Applaus bedachte Kostprobe des "ewigen Liedes" konnte man bereits bei der Eröffnungsfeier des Literatursommers 2008 der Landesstiftung Baden-Württemberg in Schwäbisch Hall und beim gut besuchten IDAV-Fest am 26.April bekommen. Vielen Dank an alle Unterstützer dieses Festes und an die Vereine, die nach bewährter Manier wunderbar mitgemacht haben! Vielen Dank ebenfalls an alle IDAVler, die sich für das gute Gelingen des Theaterprojekts eingesetzt haben, besonders an Nikola Hübsch, deren Professionalität sich beim Schauspieler-Casting als wertvoll erwies, Cosima Schade, die professionelle Pressearbeit gemacht hat, Ouseinou Ndimbalan, der vom Casting bis zur Premiere oft die Helfende Hand gereicht hat und Gabi Gießler, die immer den Überblick behielt!

Am 22.April hält Dr. Aboubacry Athie aus Senegal einen Vortrag zum nachhaltigen Anbau in Westafrika, ein Beitrag zur aktuellen Nahrungsmittelkrise in Westafrika. Ein im Anschluss gereichtes westafrikanisches Menü erfreut die Gaumen des zahlreich erschienen Publikums. Dieser Abend findet, von IDAV konzipiert, im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Nachhaltigkeit als Lebenskunst" in Kooperation mit dem Eine-Welt-Forum und der Evangelischen Erwachsenenbildung im Haus an der Christuskirche statt. Der Herbst wird uns mit dem tiefgründigen, humorvollen Vortrag der Geschichte "Die Haxe des Mor Lame" -zauberhaft erzählt von Nikola Hübsch mit musikalischer Begleitung von Pape Dieye- und anschließendem Konzert von Pape Dieye und David Pompetzki vergoldet. Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Interkulturellen Wochen des Migrantenbeirates am 16.Oktober im E-Werk statt. Im Novermber nimmt Angelika Widrig als Vertreterin des IDAV am Alumni-Net-Live-Seminar "Umweltmanagement", organisiert vom Alumni-Club der Uni Freiburg, in Yaounde in Kamerun teil. Dort stellt sie den IDAV vor und kann einige neue Kontakte gewinnen, vor allem mit dem Kameruner Alumni-Club und dem KBK, dem Koordinationsbüro Kamerun (www.kbk-cameroon.net) , einem Netzwerk ehemaliger Studenten, Geschäftsleuten, etc., deren Hauptaugenmerk auf der Vermittlung von Rückkehrern in adäquate Arbeitsverhältnisse liegt. Der Wunsch nach mehr Kooperation mit uns ist von kamerunischer Seite deutlich geworden. Auch mit den Vertretern der Uni Freiburg, die dieses Seminar geleitet und begleitet haben, ist der Kontakt ausgezeichnet. In der Folge des Alumni-Seminars in Yaounde ist IDAV eingeladen, sich an einem Kamerun-Abend, veranstaltet vom Studentenwerk am 22.Januar 2009 zu beteiligen.

2009

steht im Zeichen der Neuorientierung des IDAVs. Angelika Widrig scheidet aus dem Vorstand aus und übernimmt den AK Kultur. Dem neuen Vorstand gehören an: Gabriele Gießler, Vorsitzende, Cosima Schade und Peter Elangwe,Vertretung der Vorsitzenden. IDAV unterstützt im Rahmen der Gemeinderatswahl den Wahlkreis 100%, der sich für das kommunale Wahlrecht für Nicht-Eu-Bürger einsetzt. Bei unserem IDAV/Afrikarat-Wahlbüro wählen 64 Personen (von 793) symbolisch den Gemeinderat, wobei Philip Bona und Mamadou Bah erwartungsgemäß besonders gut abschneiden, doch, da dies eine symbolische Wahl ist, leider keinen Einzug ins Rathaus feiern können. Doch dies ist ein großer Achtungserfolg, wozu der IDAV den beiden Herren, die sich auch im realen Wahlkampf für ein Mandat im Gemeinderat bewerben und erfreulich viele Stimmen erhalten, herzlich gratuliert! Tatsächlich schafft es die IDAV-Gründerin Sylvie Nantcha in den neuen Freiburger Gemeinderat, worüber wir uns freuen. Herzlichen Glückwunsch Sylvie! Nach den Sommerferien bahnt sich eine engere Zusammenarbeit mit dem Afrikarat BW-Freiburg an und wird im November 2009 mit dem Beschluss zur Mitveranstaltung des DAWEF, einer Fachtagung und Projektausstellung deutsch-afrikanischer Projektpartnerschaften, im Juni 2010 verstärkt.

Im Juni 2010 veranstaltete der IDAV gemeinsam mit dem Afrikarat Freiburg und vielen Vereinen und Inititiativen das DAWEF- Deutsch-Afrikanisches-Wirtschafts- und Entwicklungsforum-, eine 3-tägige Veranstaltung mit Workshops, einer Projektausstellung verschiedener deutsch-afrikanischer Projekte, einer Podiumsdiskussion zum Thema „Public private Partnership“ , einem Fest und einem internationalen Fußballturnier zusammen mit dem Migrantenbeirat. Diese Veranstaltung hat seitens der Teilnehmer ein großes Echo hervorgerufen und hohe Erwartungen geweckt, denen wir bisher aus personellen und Zeit-Gründen nicht nachkommen konnten (www.idav-freiburg.de). 2010 und 2011 beteiligte sich IDAV am Tag der deutschen Vielfalt (3.Oktober) im Stadttheater Freiburg am internationalen Suppenfest.  Am 18.Dezember 2011 war der IDAV beim Abschlussfest der Interkulturellen Wochen des Migrantenbeirats Freiburg mit einem Stand im Peterhofkeller vertreten.  2012 bewarb sich IDAV bei der Ausschreibung „Toleranz fördern“ der Stadt Freiburg für die Finanzierung eines internationalen Chorprojektes, das aber leider nicht gefördert  wurde. Jedoch bekam IDAV e.V. vom Migrantenbeirat 700€ bewilligt. Damit war die Möglichkeit gegeben, ein kleines Chorprojekt mit dem senegalesischen Verein ARSF e.V. im Rahmen der Afrikatage des Vereins zu finanzieren.  Es wurde die Gruppe „Takussan“, ein gemischer Chor mit deutschen und hauptsächlich senegalesischen SängerInnen und Musikern gegründet. Takussan trat 2012 beim senegalesischen Kulturabend auf, sowie auch bei der Veranstaltung  „Demokratie braucht jede Stimme“, die im Oktober vom Wahlkreis100% im Weingut Dilger organisiert wurde.  

2013

Bei der Mitgliederversammlung am 14.Mai wurde der Vorstand neu gewählt. Vorsitzende ist nun Angelika Widrig, VertreterInnen Peter Elangwe und Gabriele Odonti.

Der IDAV unterstützte als Kooperationspartner des "Freiburger Wahlkreis 100%" aktiv den Partizipationskongress mit den symbolischen Wahlen vom 20.-22. September.